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Verantwortlich für den Inhalt:
Concept AG
The productivity people
Zettachring 6
70567 Stuttgart
Telefon: 0711 13274-0
Telefax: 0711 13274-77
E-Mail: hello@concept.ag

Vertreten durch:
Dr. Axel Tome, Vorsitzender des Vorstands (CEO)
Marc Müller, Mitglied des Vorstands (COO)

Aufsichtsratsvorsitzender:
Michael Lücke Registereintrag:
Eintragung im Handelsregister.
Registergericht: Stuttgart
Registernummer: HR B 1 82 81

Konzeption, Redaktion & Gestaltung
Sympra GmbH (GPRA)



Productivity Symposium 2026

Steigerung der KI- Dynamik im Mittelstand

Was den digitalen Sprung möglich macht!

Künstliche Intelligenz ist kein Zukunftsthema mehr. Sie verändert schon heute, wie der Mittelstand produziert, entscheidet und wächst – und stellt Unternehmen gleichzeitig vor neue Fragen: Wo anfangen? Was lohnt sich wirklich? Und wie gelingt der Wandel im laufenden Betrieb?

Beim 7. Productivity Symposium 2026 der CONCEPT AG in Kooperation mit BANSBACH wurde sichtbar, was der Einsatz von KI konkret bedeutet: Prozesse, die effizienter laufen. Kosten, die sinken. Strukturen, die wieder wettbewerbsfähig sind.

Anhand von Beispielen aus der Praxis zeigten Mittelständler und Experten, was möglich ist – pragmatisch, wirksam, übertragbar –, und diskutierten über Herausforderungen. Das Symposium macht Mut, dass der digitale Sprung gelingt!

Zwei Dinge entscheiden über den Erfolg mit KI: Innovation und Geschwindigkeit. Wer beides kombiniert – neue Produkte und schnelle Umsetzung –, wird den digitalen Wandel nicht nur überstehen, sondern gestalten und sich einen Vorsprung im Wettbewerb verschaffen.

Dr. Harald Balzer, Advisory Board Member, CONCEPT AG

Zur Person

Dr. Harald Balzer ist seit Ende 2024 Aufsichtsratsmitglied der CONCEPT AG, die er 1997 gründete und über 25 Jahre als CEO führte. Die Stuttgarter Unternehmensberatung ist auf operative Exzellenz im Mittelstand spezialisiert, mit Schwerpunkten in Automotive, Maschinenbau, Medizintechnik sowie Luft- und Raumfahrt. Zusätzlich engagiert sich Balzer in weiteren Aufsichts- und Beiräten und treibt die operative Transformation und damit Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit voran.

KI zeigt im kaufmännischen Umfeld ihre Stärke bei Massendaten, repetitiven Aufgaben und komplexen Analysen. Sie beschleunigt Prozesse und verbessert die Entscheidungsgrundlagen. Gleichzeitig nehmen Cyberrisiken zu – von Phishing über manipulierte Zahlungsanweisungen bis hin zu Deepfakes. Entscheidend sind daher klare Kontrollen, technische Schutzmaßnahmen und sensibilisierte Mitarbeitende. KI ist ein starkes Werkzeug, ersetzt aber weder Verantwortung noch kritisches Denken.

Johannes Hauser, Managing Partner, BANSBACH GmbH

Zur Person

Seit über drei Jahrzehnten berät Johannes Hauser mittelständische Unternehmen bei BANSBACH – einer der führenden Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland. BANSBACH steht für unabhängige, mittelstandsorientierte Prüfungs‑ und Beratungskompetenz mit persönlicher Nähe und festen Ansprechpartnern. Als geschäftsführender Partner bringt Hauser langjährige Erfahrung sowie verlässliche Entscheidungssicherheit ein und begleitet Mandanten bei zentralen unternehmerischen Entscheidungen und Veränderungen.

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Aussteller

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Start-ups

Strategische Impulse

Wo liegen meine Daten und wer hat Zugriff darauf? Diese Frage stellen sich Unternehmen spätestens dann, wenn sie in die Cloud gehen, KI einsetzen oder Daten in großem Maßstab verarbeiten. Damit ist digitale Souveränität keine abstrakte Debatte mehr, sondern eine ganz konkrete Entscheidung, die Mittelständler treffen, wenn sie sich für einen Cloud- oder Softwareanbieter entscheiden.

Schwarz Digits, die IT- und Digitalsparte der Schwarz Gruppe, verfolgt konsequent die Devise, dass Daten unter der Kontrolle der Unternehmen bleiben, die sie erzeugen. Die eigene Cloud STACKIT stellt eine Infrastruktur bereit, die durch die realen Anforderungen eines der größten Handels- und Dienstleistungskonzerne Europas industriell erprobt ist und damit eine überzeugende Grundlage für den Anspruch als europäischer Hyperscaler liefert.

In seiner Keynote erklärte Daniel Traub, Head of Sales Manufacturing & Automotive Industry bei Schwarz Digits, was digitale Souveränität konkret für produzierende Unternehmen bedeutet.

Zur Person

Daniel Traub verantwortet als Head of Sales Manufacturing & Automotive Industry die Entwicklung und Umsetzung der Vertriebsstrategie für einen der Fokusmärkte der Schwarz Digits. Er treibt mit seinem Team aktiv die digitale Transformation von Unternehmen voran. STACKIT ist die souveräne Cloud von Schwarz Digits. Darin werden Cloud-Lösungen konzipiert und implementiert, die den Anforderungen an Sicherheit, Skalierbarkeit und Compliance gerecht werden.

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Für uns ist KI kein Selbstzweck. Sie muss uns jeden Tag messbar helfen, bei Qualität, Planung und Effizienz. KI braucht nicht nur ein klares Ziel, sondern auch klare Grenzen. Unser Credo bei Richter lighting technologies: Sie soll Menschen unterstützen, nicht ersetzen oder manipulieren.

Bernd Richter, Richter lighting technologies

„Brainstorming about AI“, der Impuls von Richter lighting technologies, war alles andere als theoretisch. Anhand von Projektbeispielen aus der Praxis des Mittelständlers, der international eingesetzte Lichtlösungen für Architektur und Räume entwickelt und umsetzt, wurde schnell klar: KI muss nicht sichtbar sein, um sichtbare Wirkung zu entfalten. Sie zeigt ihren Wert dort, wo sie Entscheidungen verbessert, Abläufe stabilisiert und Qualität absichert – im Hintergrund, aber mit spürbarem Effekt.

Zur Person

Bernd Richter ist Geschäftsführer der Richter lighting technologies GmbH, die er vor über 30 Jahren mit seiner Frau Marion gründete. Das Unternehmen steht für exzellente, international eingesetzte Lichtlösungen in der Architektur und treibt mit eigener Software sowie KI-Modulen innovative Projekte und digitale Kundenlösungen voran. Die Hightech-Spezialisten wurden 2025 mit der Wirtschaftsmedaille und dem Integrationspreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

3 Key‑Learnings aus dem „Brainstorming about AI“

Nutzen schlägt Hype KI ist keine Image‑Frage, sondern ein Werkzeug. Richter machte deutlich: Entscheidend ist der konkrete Hebel, wo KI messbar hilft, wie etwa bei Qualität, Planungssicherheit, Geschwindigkeit oder Fehlervermeidung. Modular statt Mammutprojekt Statt der großen Einmal‑Transformation funktioniert KI im Mittelstand als Toolbox: Vorhandenes prüfen, pragmatisch ergänzen, Bausteine iterativ entwickeln und dort verankern, wo sie täglich gebraucht werden. So wächst Kompetenz mit dem Einsatz und nicht nur mit der Investition. Verantwortung gehört ins System Richter koppelt Technologie an klare Leitplanken: human‑centric, wertebasiert, steuerbar. Wer KI nutzt, sollte sie aus seiner Sicht nicht nur konsumieren, sondern verstehen, testen und bewusst begrenzen. Nur so entsteht Nutzen, ohne Vertrauen zu verspielen.

Richtet sich der Blick aufs Ganze, zeigt sich: KI verändert nicht nur einzelne Projekte – sie verändert, wie Unternehmen arbeiten, entscheiden, führen und Wissensarbeit produktiver gestalten. Wo entstehen neue Werte, wenn Routinen automatisiert werden? Wo entsteht neue Verantwortung, zum Beispiel für Datenqualität, Sicherheit und Vertrauen?

Karl-Heinz Land von neuland.ai lieferte unter dem Titel „Enabling KI im Mittelstand. Speed & Lösungen" klare Antworten.

Zur Person

Karl-Heinz Land ist Gründer und CEO der neuland.ai AG mit Sitz in Köln. Seit über 35 Jahren gestaltet er digitale Transformation und KI-Strategien – unter anderem in leitenden Positionen bei Oracle, BusinessObjects (SAP) und MicroStrategy. neuland.ai entwickelt KI-gestützte Lösungen, die Unternehmen strategisch und operativ bei der digitalen Transformation voranbringen; dazu gehört der neuland.ai HUB als sichere, zuverlässige und skalierbare KI-Management- und Orchestrierungsplattform. Als Technologiepionier, Serial Entrepreneur und erfahrener Investor bringt Land tiefes technisches Know-how und unternehmerische Weitsicht zusammen und wurde als „Technology Pioneer“ vom World Economic Forum und Time Magazine ausgezeichnet.

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Diskussion & Perspektiven

Wie bringen mittelständische Unternehmen KI, Robotik und Digitalisierung schnell vom Konzept in die Werkhalle – und zwar so, dass es wirkt? Darüber diskutierten Dr. Axel Tome (CEO CONCEPT AG), Andreas Tomaschewski (Head of Digital Transformation & Operation, Drees & Sommer), Christian Ruf (Direktor Digital & Innovation, VfB Stuttgart) und André Ziemke (Geschäftsführer nextLAP Consulting) – moderiert von Alexandra von Lingen.

Auf dem Podium trafen Perspektiven aus Unternehmen, Technologie, Gebäudeinfrastruktur und Sport aufeinander. Der gemeinsame Nenner: starten statt warten. Nicht auf die perfekte Lösung hinarbeiten, sondern mit belastbaren Daten konkrete Anwendungen zügig in Betrieb nehmen – und dann konsequent aus der Praxis nachschärfen.

Es gibt heute mehr KI-Lösungen als Probleme. Das überfordert viele produzierende Mittelständler. Alle wollen mit einem Use Case starten – und merken dann: Daten stecken in Silos, Prozesse sind nicht stabil genug für die Automatisierung. Wir bringen Ordnung ins Gesamtbild, definieren Ziele, suchen die größten Hebel für mehr Produktivität und wählen die dazu passenden Lösungen aus, die schnell einen messbaren Effekt liefern.

Dr. Axel Tome, CEO, CONCEPT AG

Zur Person

Dr. Axel Tome ist seit 2010 im Vorstand und seit 2025 CEO der CONCEPT AG. Mit der Erfahrung aus 15 Jahren Beratertätigkeit in mehr als 250 Projekten fokussiert er sich auf die Optimierung von Fabriken, Restrukturierung und ganzheitliche Neuausrichtung. Er treibt die strategische Ausrichtung und Reorganisation von Unternehmen voran und stärkt ihre Geschäftsprozesse sowie Führungsstrukturen. Zudem begleitet er Organisationen dabei, smarte und pragmatische Digitalisierungsansätze umzusetzen – mit dem Ziel, Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit insbesondere in Deutschland zu stärken.

Höhere Produktivität erreichen wir nur, wenn wir einen Industriestandort über seinen gesamten Lebenszyklus betrachten, Gebäude modular strukturieren und alle relevanten Daten so ordnen, dass KI und Robotik im Betrieb zuverlässig funktionieren.

Andreas Tomaschewski, Head of Digital Transformation & Operation, Drees & Sommer

Zur Person

Andreas Tomaschewski führt seit 2024 die Business Unit EPCM.I von Drees & Sommer durch die digitale Transformation, treibt die digitale Unternehmensentwicklung voran und baut mit seinem Team neue digitale Services und Geschäftsmodelle auf. Seine Vision ist es, den digitalen Planungsprozess im gesamten Lebenszyklus von Immobilien in einem plattformbasierten Ökosystem zu etablieren und die digitale Wertschöpfungskette zu revolutionieren.

KI ist kein Zukunftsthema mehr, sondern klarer Wettbewerbsfaktor. Entscheidend ist nicht Perfektion, sondern ins Handeln zu kommen: mit konkreten Anwendungsfällen und dem Mut, auch aus Fehlern zu lernen. Genau hier entscheidet sich, wer in Zukunft vorne mitspielt – im Sport wie in der Industrie.

Christian Ruf, Direktor Digital & Innovation, VfB Stuttgart

Zur Person

Christian Ruf ist Direktor Digital & Innovation beim VfB Stuttgart und verantwortet die digitale Transformation des Clubs, von der strategischen Ausrichtung bis zur operativen Umsetzung. Sein Fokus liegt darauf, Technologie nicht nur einzuführen, sondern gezielt als Hebel für nachhaltige Veränderung und messbaren Mehrwert einzusetzen.

Viele erwarten von KI den schnellen Sprung nach vorn – doch ohne saubere Vorarbeit bleibt es beim Anlauf. Erst wenn Daten und Prozesse klar strukturiert sind, bekommt die KI Bodenhaftung und steigert die Produktivität verlässlich.

André Ziemke, Geschäftsführer nextLAP Consulting

Zur Person

André Ziemke bringt Technologie dorthin, wo sie im Mittelstand wirken muss: in die Fertigung. Als Gründer und Geschäftsführer von nextLAP und früherer Leiter IT-Produktion bei Audi und Volkswagen richtet er den Blick auf Daten und technische wie kulturelle Prozesse – damit aus gewachsenen Abläufen KI-fähige Wertschöpfung wird.

Lösungen & Best Practices

Nicht nur auf der Bühne wurde diskutiert, sondern auch daneben. Menschen zusammenzubringen ist ein zentrales Ziel des Productivity Symposiums. Kontakte ermöglichen zwischen Praxis und Theorie, unterschiedlichen Unternehmen und Branchen, etabliertem Mittelstand und jungen Gründern. Diesmal zeigten elf Aussteller und zehn Start-ups während der gesamten Veranstaltung ihre Ideen und Produkte rund um Daten, KI und smarte Fabrik. Damit lieferten sie reichlich Gesprächsstoff und konkrete Argumente dafür, KI im Mittelstand einzusetzen.

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BANSBACH Praxis Talk

Im BANSBACH Praxis Talk waren sich alle einig: Cyberangriffe sind für den Mittelstand keine Ausnahme mehr, sondern tägliche Realität. Ralf Michelfelder, Präsident LKA Baden-Württemberg a. D., Daniel Lorch, stellvertretender Leiter Inspektion Cybercrime beim Polizeipräsidium Baden-Württemberg, und Martin Lamm, Leiter IT Assurance & Advisory der BANSBACH GmbH, gaben dem Publikum Einblicke in ihren Alltag:

  • in die Realität digitaler Transformation, in der KI-Systeme neue Chancen bringen – und neue Risiken;
  • in Ermittlungen, bei denen ein einziger kompromittierter Dienstleister Hunderte Firmen lahmlegt;
  • in Prüfungen, in denen Recovery-Pläne nur auf dem Papier existieren.

Der gemeinsame Nenner: Wer digital arbeitet, muss damit rechnen, ins Visier zu geraten. Und wer weiterarbeiten will, braucht eine klare Idee von Resilienz.



Herr Michelfelder, was ist für den Mittelstand die wichtigste strategische Aufgabe für die eigene Cybersicherheit?

Michelfelder: Sich nicht auf Abwehr zu verlassen. Angriffe lassen sich nicht vollständig verhindern – sie kommen irgendwann durch. Entscheidend ist, wie schnell ein Unternehmen danach wieder arbeitsfähig ist. Das verlangt klare Zuständigkeiten, geübte Prozesse und eine ehrliche Einschätzung der eigenen Schwachstellen. In der Praxis scheitern Unternehmen selten an der Technik, sondern an fehlender Routine und mangelnder Kommunikation.

Zur Person

Ralf Michelfelder war u. a. stellvertretender Landeskriminaldirektor im Innenministerium Baden-Württemberg und Präsident des Landeskriminalamts Baden-Württemberg. Dort baute er die Abteilung Cybercrime zu einer der führenden Ermittlungsbehörden in Deutschland aus. Heute engagiert er sich als Beirat im renommierten Berliner Kongress Wehrhafte Demokratie und berät Wirtschaftsunternehmen rund um Fragen zur Cybersecurity.

Herr Lamm, wo sehen Sie den größten Handlungsbedarf?

Lamm: Viele Unternehmen behandeln Cybersicherheit noch als isoliertes Thema der IT. Dabei gehören Cyberrisiken fest verankert ins Risikomanagement, denn ein Angriff betrifft das gesamte Unternehmen. Die Geschäftsleitung trägt die Verantwortung, mit NIS2 wird das noch deutlicher. Wichtig ist ein organisatorischer Ansatz über die IT hinaus: abgestimmte Abläufe, klare Prioritäten und funktionierende Kontrollsysteme, intern wie beim Dienstleister. Viele Anbieter können keine belastbaren Nachweise wie ISO 27001, SOC 2 oder den BSI-C5-Standard vorlegen – dabei sollten diese bei jeder Dienstleisterwahl eine zentrale Rolle spielen.

Zur Person

Martin Lamm, Leiter des Bereichs IT Assurance & Advisory bei der BANSBACH GmbH, prüft und berät zu IT-gestützten Geschäftsprozessen, internen Kontrollsystemen und Compliance bezüglich handels- und steuerrechtlicher Anforderungen. Sein Fokus liegt auf integriertem Risikomanagement und der Ausrichtung von IT-Systemen an regulatorischen Vorgaben. Als Steuerberater, CISA und CRISC unterstützt er Unternehmen beim Aufbau robuster IT-Organisation und der ganzheitlichen Steuerung von IT-Risiken.

Herr Lorch, was ist der größte Risikofaktor, den Geschäftsführungen heute im Blick haben sollten?

Lorch: Die Dienstleister- und Lieferkette. Viele zentrale Systeme – Firewalls, VPN, Hosting, ERP – liegen nicht mehr im eigenen Haus. Wird ein Dienstleister kompromittiert, ermöglicht das Angriffe auf Dutzende oder Hunderte Betriebe gleichzeitig. Genau darauf zielen Täter ab. Der größte Risikofaktor liegt oft außerhalb der eigenen Organisation. Wer Dienstleister nicht konsequent prüft, öffnet das wichtigste Einfallstor.

Zur Person

Daniel Lorch ist seit 2019 stellvertretender Leiter der Inspektion Cybercrime beim Polizeipräsidium Reutlingen. Überwiegend befasst er sich mit internationalen Cyberangriffen auf Unternehmen, Behörden und Kommunen. Zudem zählen große Cyber-Betrügereien und Angriffe auf Zahlungssysteme zum Spezialgebiet seines Teams. Er ist geschätzter Ansprechpartner eines internationalen Netzwerks von Cyber-Dienststellen und für Sicherheitsverantwortliche in der Wirtschaft.

Practice Insights AURONIQ ROBOTICS

Nach dem Blick auf Cybercrime und den Mittelstand als Angriffsziel wechselte das Symposium bewusst die Perspektive: weg von „Wie schützen wir uns?“, hin zu „Wie gewinnen wir an Tempo?“. AURONIQ ROBOTICS zeigte, wie kognitive Robotik Automatisierungslücken in Werkshallen schließt – genau dort, wo zwischen automatisierten Inseln heute noch manuelle Handgriffe Prozesse ausbremsen. Das Modell Robotics-as-a-Service richtet sich speziell an den Mittelstand, denn es ermöglicht einen schnellen Start mit planbaren Monatskosten.

Deindustrialisierung ist kein abstraktes Schlagwort. Sie passiert, wenn der Automatisierungsgrad im Mittelstand zu gering ist und wegen Personal- oder Kostendruck die Fertigung ins Ausland verlagert wird. Kognitive Robotik-as-a-Service kann Automatisierungslücken schließen – erschwinglich, schnell umsetzbar, ohne hohen Anfangsinvest. Dafür haben wir AURONIQ ROBOTICS gegründet.

Mathias Stach, CEO & CTO AURONIQ ROBOTICS

Zur Person

Mathias Stach verantwortet als CEO & CTO von AURONIQ ROBOTICS den Aufbau der technologischen Plattform für kognitive Robotik und die operative Geschäftsentwicklung. Er verfügt über langjährige Führungserfahrung in der Automobilindustrie und war unter anderem bei AUDI, VW, IBM, Drees & Sommer sowie als Mitgründer eines Technologieunternehmens tätig.

Award & Erkenntnisse

AURONIQ ROBOTICS schließt eine Lücke, mit einem Angebot, das es bisher am Markt so nicht gab. Mit kognitiver Robotik als neu verfügbarer Technologie automatisiert das Unternehmen Handhabungsprozesse, bei denen klassische, fest programmierte Automation bislang an Grenzen stieß. Als Systemintegrator macht AURONIQ ROBOTICS diese Technologie skalierbar – vom 50-Mann-Betrieb bis zum größeren Mittelständler.

Was Dr. Axel Tome, CEO der CONCEPT AG, besonders überzeugte, war das wirtschaftliche Argument: Mit Robotic-as-a-Service und Betreibermodell wird aus CapEx planbarer OpEx. Kein hoher Erstinvest, keine unkalkulierbaren Überraschungen, sondern eine ökonomisch attraktive Lösung für den Mittelstand, um effizienter zu werden.

Deshalb war die Entscheidung der Jury eindeutig und die Freude im Saal groß, als Dr. Axel Tome den Productivity Award 2026 an AURONIQ ROBOTICS verlieh.

Beim 7. Productivity Symposium in der Oldtimerfabrik in Neu-Ulm traf der Geist klassischer Ingenieurskunst auf die Themen von heute. Zwischen Bühne, Ausstellung und vielen Gesprächen entstand genau die Mischung, die die Veranstaltung so wertvoll macht: neue Perspektiven, greifbare Beispiele und Kontakte, die bleiben. Im Mittelpunkt stand nicht das nächste KI-Tool, sondern der nächste Schritt im Betrieb – von Datenbasis und Prozessen bis zu klaren Verantwortlichkeiten. Die Teilnehmenden gingen mit unterschiedlichen Aha-Momenten nach Hause und vor allem mit dem Gefühl, dass sich der Besuch des Symposiums gelohnt hat.

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In Kooperation mit

Mit freundlicher Unterstützung von

Aussteller auf der Start-up-Messe

Verantwortlich für den Inhalt: Concept AG The productivity people Zettachring 6 70567 Stuttgart Telefon: 0711 13274-0 Telefax: 0711 13274-77 E-Mail: hello@concept.ag Vertreten durch: Dr. Axel Tome, Vorsitzender des Vorstands (CEO) Marc Müller, Mitglied des Vorstands (COO) Aufsichtsratsvorsitzender: Michael Lücke Registereintrag: Eintragung im Handelsregister. Registergericht: Stuttgart Registernummer: HR B 1 82 81